Aktuelles

Witwen und Witwer Stammtisch

Jeden 1. Samstag findet für unsere Kunden / Hinterbliebenen
ein Stammtisch bei hausgemachter Mittagssuppe und hausgemachten Kuchen statt.
Alt und Jung lernen sich kennen, tauschen sich aus und es finden ruhige, beständnisvolle und wunderbare Gespräche statt. Besonders ist der Austausch untereinander für Jeden eine wertvolle Unterstützung seine eigene Trauer zu verarbeiten, denn gemeinsam schaffen wir es.

ARD Spielfilm

Hauptdarsteller:
Heiner Lauterbach – Friedrich von Thun –
Daimler – Jaguar von Bestattungen Willi Lingen aus Willich

Inhaltsangabe & Details
Horst (Heiner Lauterbach) und Johann (Friedrich von Thun) zanken sich zwar dauernd, aber sie sind die allerbesten Freunde. Gemeinsam haben sie sich vor Jahren in die Einsamkeit des Sauerlands zurückgezogen, wo sie am idyllischen Möhnsee einen kleinen Bootsverleih betreiben. Während Johann mit Frauengeschichten immer wieder aus dem tristen Alltag ausbricht, hat Horst mit anderen Menschen so gar nichts am Hut. Touristen schlägt er am liebsten mit einer Flinte in die Flucht und der Kontakt zu Tochter Lisa (Annika Kuhl) besteht darin, dass sie ihm jährlich eine Geburtstagskarte schickt. Doch als diese ausbleibt, macht er sich Sorgen und reist nach Frankfurt. Damit geht er Lisa in die Falle, die genau darauf spekuliert hat und nun ihrem Vater nach all den Jahren seinen jugendlichen Enkelsohn Elyas (Emilio Sakraya Moutaoukkil) vorstellen kann und ihn in eine Klinik zur Gesundheitsuntersuchung zwingt. Dort bekommt er eine niederschmetternde Diagnose. Wissend, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, ruft er Kumpel Johann um Hilfe. Mit Elyas im Schlepptau flieht man aus der Klinik und macht sich mit einem gestohlenen Leichenwagen und der Polizei auf den Fersen zu einer Reise zu Orten aus Horsts Vergangenheit auf…

Classic days – Schloß Dyk

Auch in diesem Jahr fanden die CLASSIC DAYS - auf Schloß Dyk im Rheinland statt.

Mit unserem Kleinsten – unserem engl. Dreirad Bonallack Minnow von 1958 – verzauberte unser kleines Bestattungsfahrzeug die Besucher. Sein Vorbesitzer und Wiederaufbauer Herbert Schulze (Schwad) + 2013 wurde auf seiner letzte Reise (last run) damit überführt und mit dabei waren seinen Freunde mit ihren Gefährten (Messerschmid – Heinkelroller u.v.m.)

Auf Schloß Dyk fügte sich unser Kleiner dezent und bescheiden zwischen hochkarätigen und wunderschönen Oldtimern ein und fand seine Fangemeinde auf wunderbarer Art und Weise.

Auch ein alter Bekannter von Margaretha Lingen–Zanker, Horst Lichter – erfreute sich an diesem einzigartigem Gefährt. Die Schlichtheit, die Bescheidenheit und den Respekt für jedes Fahrzeug, für jeden Menschen vereinten sich an diesen Tagen.

Wir sind uns sicher, dass besonders der Verstorbene – unser Schwad – sich über diese Anerkennung sehr gefreut hätte. Pietät und Würde hat jeder verdient – arm und reich. Klein und groß.

Und das Lächeln, die Freude die unser kleiner Minnow an diesen Tagen auf Schloß Dyk erfahren und weitergegeben hat – erfahren ebenso die Menschen , die ihren geliebten Verstorbenen auf einem letzten Weg begleiten.

Talk am Mittwoch: Mein letzter Wille

Mit großem Interesse verfolgten die zahlreich erschienenden Besucher das so bedeutende Thema:
Mein letzter Wille ... dem Zufall überlassen?

Nicht nur durch musikaltische Begleitung, sondern auch die sehr informativen und sympatisch vorgetragenen Beiträge der Referenten halfen den Besuchern, diesen Veranstaltungstag in einer sehr persönlichen Atmosphäre zu geniessen.

Nach einer kurzen Kaffeepause im Wohncafe` bei hausgemachtem Kuchen, konnten die Besucher Ihre Fragen an die Referenten stellen, die zu einer regen und offenen Diskussion führten.

Referenten an diesem Abend (siehe Gruppenbild von links nach rechts): Marco Zanker, Julia Tadysch, Maria Biesemann, Margaretha Lingen-Zanker,  Dr. Heiner Scholich, Barbara Stauch

Gruppenbild der Referenten und der Musiker

Nürburgring - Anlassen - Motorradgottesdienst
Ökumenischer Motorradgottesdienst am Palmsonntag auf dem Nürburgring

Zum Auftakt der Motorradsaison fand am 01. April 2012 auf eine der traditionsreichsten und legendärsten Rennstrecken der Welt unter stahlblauem Himmel zum 14. Mal mit mehr als 12.000 Bikern das traditionelle ANLASSEN statt. Jung und Alt , kleine und große Maschinen schnurrten leise oder brüllend durch das alte Fahrerlager hoch zum Fahrerlager der Grand Prix Strecke.

Als begeisterte Motorradsportler und MLZ als ehemalige Motorradrennfahrerin (vorm. Margret Lingen) war es auch in diesem Jahr wieder ein Hochgenuss die Motorradsaison auf der für uns einer der schönsten Rennstrecke mit zu eröffnen.

Die Adenauer Polizeistaffel zeigten und dokumentierten die einzelnen Fahrübungen, die uns auf unseren Wegen und Gefahren auf der Straße schützen sollen. Um 14.00 Uhr wurde der traditionelle ökumenische Gottesdienst speziell für Motorradfahrer mit dem katholischen Pfarrer Klaus Kohnz, dem Trierer Weihbischof Dr. Dieser und dem evangelischen Pfarrer Thorsten Hertel eröffnet.

Wir sollen unsere lieben Verstorbene nicht vergessen, wachsam und vorsichtig besonders im Straßenverkehr sein. Und wie formulierte Weihbischof Dr. Dieser, der viele Jahre Pfarrer in Adenau gewesen ist die Art und Weise wie dieser ökumenicher Gottesdienst gefeiert wurde: Das Gott ebenso hier auf der Erde immer auf der Überholspur gewesen sei, aber dennoch mit Rücksicht den Menschen begegnet ist.

Die Band „Der nächste Bitte“ sorgte mit modernen und sehr inhaltswürdigen Kirchenliedern für eine klangvoll starke Unterstützung. Die dabei gesammelte Kollekte kommt dem Kinderschutzbund Ahrweiler zugute.

Anschließend fanden sich alle Biker zum klassischen Corso über die Nordschleife zusammen und „cruisten“ in heiliger Mission winkend, hupend und strahlend über den Asphalt der Grünen Hölle, begleitet von den Helfern des Nürburgrings: Sanitäter, Abschleppdienste, Rote Kreuz Team und die Polizeistaffel, die zum Schluss noch eine schnittige Ehrenrunde auf der Nordschleife drehen konnten.

Im Gegensatz zum vorigem Jahr überfuhren diesmal alle Racer, Harley´s, Chopper, Roller, Quadfahrer u.v.w. heil die Zielgerade. Rundum der grünen Hölle sah man noch bis in die Abendstunden, im Sonnenuntergang die Qualmwolken der einzelnen Grillstationen, wo sich Jung und Alt gemeinsam versammelt hatten .

Wir sollten jeden Tag dankbar sein in dieser friedlichen und wunderschönen Gegend nicht weit weg von unserem zu Hause leben zu dürfen.